Dadiwank

Das religiöse und kulturelle Zentrum Dadiwank (Chutawank) ist ein heiliges architektonisches Denkmal im Namen der Christentumspredigt, das im 1. Jh. v. Chr. am linken Ufer des Flusses Tartar(Trtu), am waldreichen Berghang Meraw vom Apostel von Jesus-Thaddäus, auf dem Grab von St. Dadi (einer der 70 Märtyrer von Christus) gegründet wurde. Dadiwank befindet sich in der historischen Provinz von Arzach- Chatschen. Seit 5. Jh. wird das Kloster als Bischofresidenz in der Provinz von Grossen Kwenk erwähnt. Im Laufe der vielen Jahrhunderten wurde der Kloster-Komplex von den Araben und den Türken-Seldschuken angegriffen, infolgedessen er vielmals zerstört und verheert wurde, und jedes Mal wurde er wiederherstellt und aufgeblüht. Im 12. Jh. hat hier der Fabeldichter Michitar Gosch eine Weile gelebt und gearbeitet, der an seines Gesetzbuch gearbeitet hat. Das Gesetzbuch hat in Zukunft eine große Rolle gespielt und eine grosse Bedeutung im politischen-gesellschaftlichen Leben von mittealterlichen Armenien gehabt.  Im 13. Jh. hat dieses historische Denkmal die Gattin- die Fürstin Arsachatun- des Fürsten Wachtang vom Fürstengeschlecht von Aranschaik-Wachtangjan wiederbelebt, die ein Kunstkenner und Autor von vielfachen Fresken von Dadiwank war, wie auch vielen Vorhängen, die sie selbst für viele andere Kirchen gewebt hat. Dem armenischen Hisoriker und der Religionspersönlichkeit Kirakos Gandsakezi nach, der in seiner Arbeit (“Geschichte Armeniens”) darüber schreibt, dass David der Wundertäter in König-Dschermuk, “im Bad der königlichen Höfe”  gelebt und gewirkt hat, das sich nicht weit von der Festung Andaberd befand. Der Historiker erzählt uns darüber, dass Jesus dem Wundertäter schien und sagte: “Verwandele die Welt und heile die Menschen aus”. Nun hat er mit der Hilfe des Mineralwassers die Kranken und Invaliden geheilt. Eben diese Erscheinungen malte die Fürstin Arsachatun in seiner Fresken. Nachdem die kunstfertige Spezialistin für die armenischen mittelalterlichen Malerei -Lidia Durnowa, die Fresken von Dadiwank gesehen hat, war sie erschüttert und entzückt. Beeindruckt hatte sie den Wunsch im Kloster zu übernachten. Die Kirche Katoghike ist eine der vier Kirchen von Dadiwank, die im Jahre 1214 aus Willen der Königin, zum Andenken seines Mannes und für die Heimat gefallenen Söhne- Fürsten Hasane und Gregore errichtet wurde. Die Kirche hat eine kreuzförmige Grundlage von inneren Seite mit zweistufigen Sakristeien in vier Ecken, und die Innenwände sind mit Fresken verziert. Mit dem Aufbau harmonieren der zweirängige grossartige Glockenturm und die Säulenhalle, westlich von denen zwei kunstvolle Chatschkare von 1283 vom Antistes Atanas unbeschmutzt geblieben sind, die nach dem Bischof, dem Person des öffentlichen Lebens Nerses Melik-Tangjan “…wir nirgendwo, in keinem Kloster ihresgleichen finden können…”. In der Nähe von Katoghike liegt die zweite Kirche mit einem gewölbten Narthex und einer rechteckigen Bühne, und auf der nördlichen Seite des Komplexes liegt die einschiffige Kirche, auf der südlichen Seite- die Kirche mit der kleinen Kuppel und behelfsmäßige Klosteraufbaus: Kapelle mit vier Säulen, Refektorium mit der Küche, klösterlicher Gasthof, Handschrifslager und andere Räume. Der Komplex umfasst auch das Schloss von Hasan Dschalal. Im ersten Stock des Schlosses liegen der Stampfer und Kammer. Zum Kloster gehörten auch weite Länderreien. Nachdem das Kloster sie verloren hat, hörte auf zu funktionieren, als es mit Gewalt Aserbaidschan gegeben wurde. Im Jahre 1960  hat die Regierung von Aserbaidschan ein Dorf auf dem Klosterterritorium gegründet und seine Bewohner haben dem Kloster und seinen Fresken geschadet. Am 31 März 1993 wurde das Kloster Dadiwank während des Karabachkrieges befreit und seit 1999 wird das spirituelle Zentrum von Hohen Chatschen restauriert.

3D view Dadivank