Goschawank

Goschawank ist einеr der adeligen und einzigartigen architektonischen Meisterstücke der Weltkulturerbe. Der klösterliche Komplex Nor Getik, der sich 15 km  von Dilidschan entfernt ist,  befindet sich am Fluss Getik, in der Siedlung Gosch, umgeben mit dichten Wäldern. Im Jahre 1188 wurde auf dem Platz der vom Erdbeben zerstörten alten Kirche Getik vom Fürsten Iwane Sakarjan mit der Hilfe des Rechtwissenschaftlers, Theologen, Fabeldichters Michitar Gosch ein neues Kloster gegründet und es als Nor Getik benannt. Nach dem Tod des Autors “des Gestzbuches” (1213) wurde das Kloster ihm zu Ehren als Goschawank umbenannt. In verschiedenen Quellen ist das Kloster als eine Schule, Universität und als ein Seminarium erwähnt. Hier haben wichtige Künstler und Prominenten studiert: der Antistes des Klosters und Kirakos Gandsakezi, die in Zukunft als Nachfolger der besten Traditionen der Universität waren.  In den Jahren 1260-1266, als die Herrschaft der Sakariden nachgelassen war, wurde das Kloster Goschawank eine der reichesten Personen dieser Zeit-Umek- verkauft. Dank Umek hat das Kloster seinen eigenartigen Charme erreicht. Als ein Teil des Klosters war die Hauptkirche von St. Gottesmutter (1191-1196), die mit Unterstützung von Michitar Gosch und aller Kongregation, wie auch mit der Unterstützung der Gattin von Wachtang dem Grossen- Arsachatun und ihrer Brüder gegründet wurde. Die Kirchen von St. Gottesmutter und St. Gregor, der Narthex, zwei wunderschöne Kapellen, zweistöckige Bibliotheken- Glockentürme, Chatschkare (Kreuzsteine) und andere Aufbaus sind  erhalten geblieben. Der Großteil von diesem wurde vom Meister Michitar aufgebaut, den man auch als “Hjusn”(“Holzarbeiter”) genannt hat. Die Bestandteile des Klosters sind die Begräbnisstätte und Chatschkare, von denen besonders drei Stickenkreuzsteine vom Meister Poghos auffallen. Eins von denen, das vor der Kapelle von St. Gregor 1935 aufgestellt ist, wurde nach Eriwan ins Staatsmuseum gebracht. Nicht weit von Goschawank befindet sich eine kleine Kirche von St. George(1254) und ihre halbzerstörte Gruft. Alle Sehenswürdigkeiten wurden in den Jahren 1957-1966 rekonstruiert, und im Jahre 1972 wurde neben dem Kloster ein Museum eröffnet.

3D view Goshavank