Dschermuk

In der armenischen Provinz Vajoz Dsor, in den Oberlauf des Flussursprunges von Arpa, auf einem nicht großen Hochland ist der Kurort Dschermuk im Jahre 1935 gegründet worden. Der Stadt gehört auch das nahegelegene Dorf Ketschut an. Dschermuk ist mit waldreichen Felsen umgeben und liegt auf einer Höhe von 2070m über dem Meeresspiegel. Die Stadt empfängt die Kranken zur Behandlung, die an Magen-Darm-, Nerven-, Bewegungsapparat-, Gallenstein-, gynäkologischen Krankheiten leiden, wie auch die Kranken, die Probleme mit Gliedern und Stoffwechsel und vielen anderen Krankheiten haben. Der Legende nach kam ein vom scharfen Jäger verwundete Damhirsch kaum zu den  Sprudelquellen von Dschermuk hoch und warf sich aufs Wasser und kam daraus vollständig geheilt und verbarg sich im Wald. Von diesem Tag an verbreitete sich der Ruf des wunderbaren, heilkräftigen Mineralwassers auf die Welt, und der Damhirsch wurde zum Symbol dieser Stadt, die ihren Namen dank den Thermen bekommen hatte. In die Schlucht des Flusses Arpa strömt von der 70 m Höhe der Wasserfall von Dschermuk aus, den das Volk “Locken der Meerjungfrau” nennt, worüber es noch eine Legende gibt. In den alten Zeiten stand am Platz dieses Wasserfalles, am Rand eines abyssischen Felsen der Schloss eines Fürsten, der eine niedliche Tochter hatte. Die hochadligen Fürsten konnten um die Tochter nicht anhalten, da das Herz der wunderhübschen Fürstin zum tapferen und schlanken Hirtensohn gehörte. Keine strenge Verbote und harte Verfluchungen, dass sich das Mädchen in die Meerjungfrau verwandeln wird, wenn sie wiederum ihren Auserwählte trifft, auf das jungen Paar wirkten. Der Junge, der jedes Mal die Treppen hinaufging, um die Fürstentochter zu erreichen, hat dieses Mal die Fürstentochter ihre langen Haare statt der Treppen heruntergelassen, währenddessen die Verfluchung  in Erfüllung ging. Sie hat sich in die Meerjungfrau und ihre wunderschönen Haare in den ausströmenden Wasserfall verwandelt, den man “Locken der Meerjungfrau” genannt hat. Über die armenischen alten Siedlung, die sich am Platz von Dschermuk befand, kann man im Werk “Die Geschichte von Sisakan” von Stephanos Orbeljan lesen, wo die Siedlung noch im 13. Jh. erwähnt ist. Die auf dem Weichbild existierten Zyklopenhöhlen und die Kirchentrümmer vom 8. Jh. deuten darauf hin, dass die Stadt Dschermuk als eine Siedlung von noch älteren Zeiten bekannt ist. Im Jahre 1970 hat das Gesundheitsministerium der UdSSR die Stadt Dschermuk als ein Kurort der gesamten Union erklärt. Dschermuk ist bekannt nicht nur für seine Legende, als auch für die historisch-kulturellen Denkmäler und Sehenswürdigkeiten, tiefen Tobel und Schlüchte, das Ruhmdenkmal, die den für Arzach gestorbenen Helden gewidmet ist und hält für ein Kurmuseum im offenen Himmel. Seit 2007 funktioniert hier eine Seilbahn mit einer 1000m Länge und der höchste Punkt erreicht die 2480m Höhe.  All die Besucher und Gäste, die sich in Dschermuk verbessert haben, vergleichen die Thermen von Dschermuk mit den Thermen von Zhelesnowodsk in Russland und der Karlsbäder in Tschechien.

3D view Jermuk