Norawank

Das majestätische Kloster Norawank ist ein wertvolles Denkmal in der armenischen Architektur von den 13-14 Jh., der seit alters her mit seinen heilsamen Quellen bekannt ist und befindet sich an der nördlichen Seite der schwer erreichbaren Höhe, am Rande der grundlosen Schlucht der amenischen Provinz Wajoz Dsor-3km östlich von der Siedlung Amaghu weit entfernt. Norawank wurde vom Bischof Howhannes im Jahre 1205 aufgebaut. Am Anfang des Mittelalters war Norawank das spirituelle Zentrum von Sjunik, die Residenz der Metropoliten, die Familiengruft von Orbeljans. In der zweiten Hälfte des 13. Jhs. hat hier der Architekt Siranes gelebt und gearbeitet, und in der ersten Hälfte des 14. Jhs.- der Buchmaler, Bildhauer und Architeckt Momik. Die historischen Quellen deuten darauf hin, dass es hier nicht aufbewahrte Kirchen von St. Karapet und St. Pakos von den 10-11 Jh. gab. Innen des Komplexes befindet sich die bekannte Hauptkirche von St. Karapet, wie auch der Narthex und eine Gruft des Fürsten Sembat, die von Liparit Orbeljan in den 1216-23 Jh. (die Kuppel wurde vom Erdbeben 1840 zerstört) aufgebaut wurde. Nicht weit von der Hauptkirche liegt die zweistöckige Kirche-Gruft des Fürsten Burtel. Vom ursprünglichen Aufbau sind nur paar Unterfragmente der Wände aufbewahrt, an denen man Briefe von den 1232 und 1256 Jahren sehen kann.  Der Architekt Siranes hat  auf des Fürsten Sembat’s Initiative den Narthex 1261 umgebaut. In Zukunft wurde der Aufbau wieder durch das Erdbeben gelitten. Höchstwahrscheinlich hat Momik selbst  an der Durchführung der Wiederherstellungsarbeite teilgenommen, der noch nicht lange her den Aufbau der Kirche von Areni beendet hatte. Auf der rechteckigen Anlage des Aufbaus über dem Souterain der Gruft erhebt sich die zweite kreuzförmige Etage des Gebetsraums, zu denen die wunderschön gemachten auskragenden Treppen führen. Es sind auch die Basreliefs mit den Bildern von biblischen Themen bemerkenswert. Vor dem Eingang kann man die Basreliefs der Gottesmutter  mit Jesus auf den Knien, links von ihr- st. Howhannes mit dem Heiligenschein um den Kopf und rechts- den Prophet Jesaja sehen. Die Klostermauer wurde in den 17-18 Jh. aufgebaut. Auf dem Territorium des Klosters gibt es viele wunderschöne, gekonnte Chatschkare(Kreuzsteine), darunter fallen mit seiner künsterlichen Wertigkeit besonders die Werke von Momik auf. Genau in Norawank  gibt es einen Kreuzstein, der das Gedenken von Momik verewigt. 1948-1949 wurden die Beläge der zweistöckigen Kirche-Gruft  und die Oberteile der Wände wiederherstellt. 1996 wurde Norawank in die Liste des Weltkulturerbes von UNESCO als ein Kabinettstück  der architektonischen Kunst eingetragen. 1996 wurde die Arbeit der Wiederherstellung des Klosterkomplexes Norawank zusammen mit der Kirche von St. Karapet, mit Bogengang, mit der Kapelle von St. Gregor und Kirche von St. Gottesmutter zu Ende gebracht.

3D view Noravank