Die Gedenkstätte von Zizernakaberd

In der Hauptstadt von Armenien auf dem gleichnamigen Hügel erhebt sich der Denkmalkomplex zum Gedenken der Opfer des Völkermords an den Armenien (XX Jh.). Der Komplex erinnert die Allgemeinhaft an diese fürchtbaren Erscheinung vom 24. April und machte den Anfang für die Anerkennung dieses unmenschlichen Verbrechens- des Genozids ans amenischen Volk. Die Gedenkstätte von Zizernakaberd ist dem Andenken der 1.5 mio Armenier, die von den Türken im Jahre 1915 in Westarmenien ermorden wurden, gewidmet und ist ein ewiger Komplex, der eine Ansage für die ganze Welt ist. Im Jahre 1965, als man in allen Ecken der Welt den 50-jährige Gedenkfeier des Verbrechens begangen  hat, hat das armenische Volk in die Strassen mit einem Anspruch ausgegangen, dass sie eine Möglichkeit bekommen, das Andenken der unschuldigen Opfer zu ehren. Der Ministersowjet ist den Ansprüchen der Öffentlichkeit entgegengegangen und einen Beschluss gefasst, eine Gedenkstätte aufzubauen. Der erste Sekretär der kommunistischen Partei von Armenien Jakow Surabjan entwickelte seine Gewandtheit und den Mut in der Überzeugung von Moskau im Bezug auf den unbedingten Aufbau der Gedenkstätte. Es wurde einen Wettbewerb ausgeschrieben und von den zahlreichen Programms wurde die Arbeit der Architekten Artur Tarchanjan und Saschur  Kalaschjan ausgewählt. Die Einweihung dieses majestätischen historischen Denkmals fand im 29. November 1967 statt. Das war ein großes historisch-kulturelles Ereignis. Der Denkmalkomplex belegt eine 4500 qkm Fläche und besteht aus drei Errichtungen: die Mauer-Gedenkstätten, das Heiligtum mit einer ewigen Flamme(zu Ehren den Genozidsopfern) und die Stele “Wiedergeburt von Armenien”.  Das Heiligtum ist mit zwölf hohen Basaltpylonen umgeben und bildet einen Ring. In der Mitte des Ringes ist die ewige Flamme, die zu Ehren den Genozidsopfern brennt. Nebenan steht die hohe Stele “Wiedergeburt von Armenien”, die eine 44 m Höhe hat und symbolisiert die Wiedergeburt des armenischen Volkes. Im Jahre 1996 wurde in die mit einer 100m Länge Mauer die Namen aller großen Städte und Dörfer eingegraben, wo die Armenier ermordet wurden. Auf der anderen Seite der Mauer gibt es Aschenkrüge voll mit Erde, die von den Gräbern der berühmten politischen und gesellschaftlichen Persönlichkeiten gebracht wurden, die gegen die Durchführung des armenischen Genozids protestiert hatten. Dazwischen: Armin Wagner, Hedwig Büll, Franz Werfel, Johannes Lepsius, James Bryse, Anatole France, Giacomo Gorrini, Papst Benedict XV, Fridtjof Nansen, Bodil Börn, Fajes al Hussein, Karen Jeppe. In den Jahren 1988-1990, nicht weit vom Denkmalkomplex  sind Chatschkare zu Ehren den unschuldigen Massaker-Opfern errichtet, der in Aserbaidschan organisiert wurde- in Baku, Sumqayit und Kirowabat (Ende des XX Jhs.). Im Jahre 1995 wurde auf dem gleichen  Ort ein Museum-Institut eröffnet, die heute als Forschungsanstalt in der Struktur der Akademie der Wissenschaften der Republik Armenien dient. Im Mai 2004 hat das Journal “Forbes” das Museum in die  Liste der 9 Gedenkstätten  eingefügt, die jeder von uns unbedingt besuchen soll.

Der Legende nach haben hier früher viele Schwalben gehorstet und dem Gott Wahagn und der Göttin Astghik geholfen, einander Briefe-Nachrichten auszurichten. Zum Bau der Gedenkstätte haben drei Führer von sowjetischen Armenien beigetragen-Ja. Surabjan, A. Kotschinjan und K. Demirtschjan.

3D view Tsitsernakaberd